
Hören Sie auf, sich mit UV-Lampen mit fester Länge zufriedenzugeben
Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, zwischen der Geschwindigkeit, mit der Ihre Beschichtungsprozesse ablaufen, und der tatsächlichen Tiefe der Vergütung festzustecken? Das ist normalerweise der Fall bei den herkömmlichen, einheitlichen UV-Lampen. Man muss dabei Kompromisse eingehen.
Wir haben genug davon – deshalb haben wir etwas anderes entwickelt. Anstelle einer einzigen, starren Einheit haben wir ein modulares System geschaffen. Stellen Sie es sich wie LEGO-Steine für die UV-Vergütung vor: Sie können die Lampenmodule austauschen, um genau das Energieprofil zu erzielen, das Sie für die jeweilige Beschichtung oder das jeweilige Substrat benötigen.
Die richtige Leistung
Alles hängt davon ab, wie viel Energie pro Zentimeter abgegeben wird. Durch die Gruppierung von Hochleistungs-Lampen in einem modularen Gehäuse kann die Energie genau dorthin gelenkt werden, wo sie benötigt wird. So müssen die Ränder der Teile nicht mehr überhitzt werden, nur damit der Mittelteil richtig vergütet wird.
Außerdem haben wir auf die alten magnetischen Transformatoren verzichtet. Sie sind unpraktisch und verursachen störende Hitzeentwicklung sowie Flackern. Stattdessen verwenden wir Hochfrequenz-elektronische Ballastgeräte – das sorgt für eine gleichmäßigere Energieabgabe.
Entwickelt für die Praxis
Wir haben dieses System nicht im Vakuum entworfen – sondern für die Menschen, die es tatsächlich nutzen müssen, wenn etwas schiefgeht. Die Lampen verfügen über Schnellanschlüsse. Wenn also eine Lampe ausfällt, müssen Sie keine Schweißarbeiten durchführen oder komplizierte Verkabelungen anbringen. Sie müssen einfach das Modul austauschen – in fünf Minuten ist alles erledigt.
Um Überhitzung zu vermeiden, haben wir für das Gehäuse extrudiertes Aluminium verwendet, das die Wärme von den Lampen wegleitet. Wenn die Lampen zu heiß werden, verlieren sie ihre Wirksamkeit. Außerdem haben wir einen speziellen Typ von dotiertem Quarzsilikat verwendet, um das Emissionsspektrum einzuschränken. Dadurch wird die Energie gezielt auf die Photoinitiatoren in der Resin oder Tinte gerichtet.
Die realen Kompromisse
Nichts ist perfekt. Modulare Systeme sind zwar flexibel, doch mehr Komponenten bedeuten auch mehr Anschlusspunkte. Achten Sie darauf, dass die Kabel ordentlich verwaltet werden. Wenn die Kabel chaotisch sind, kann es zu elektrischem Rauschen kommen, das die Sensoren stört.
Achtung: Wenn Sie die Leistung auf maximaler Stufe in einem engen Raum nutzen, wird es sehr heiß. Sie brauchen daher ein effektives Kühlsystem, um Wärme und Ozon abzuführen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Ihre Teile verbogen werden. Wenn Sie mehr als 5 kW pro Meter nutzen, sollten Sie unbedingt ein separates Kühlmanifold einbauen. Das spart Ihnen viele Probleme.