
Die Druckmaschinen arbeiten ununterbrochen, die Leitung ist eingestellt und der Stromverbrauch steigt ständig an. Für Drucktechniker stellt sich nicht die Frage, ob die UV-Härtung funktioniert – sondern ob sie ohne zusätzliche Kosten funktionieren kann. Wir haben unsere Quecksilberbogen-UV-Lampen so konstruiert, dass sie eine konstante, produktionsreife Härtung gewährleisten – gleichzeitig wird dabei die größte Variablekostenquelle minimiert: der Energieverbrauch.
Was wirklich wichtig ist
Quecksilberbogenlampen strahlen ein breites Spektrum aus, das mit den Absorptionsspektren gängiger Photoinitiatoren übereinstimmt. Dadurch erfolgt eine schnelle Vernetzung der Tinten in Offset-, Flexo- und Siebdruckprozessen. Wir sorgen für eine stabile Lichtqualität sowie eine kontrollierte Ausstrahlung, damit das Spektrum von Anfang bis Ende der Nutzungsdauer konstant bleibt. Die maximale Strahlungsintensität wird durch die Geometrie des Reflektors sowie die Dichroikbeschichtung gesteuert – dadurch wird die nutzbare UV-Strahlung auf das Substrat konzentriert und unnötige Infrarotwärme vermieden. Das Ergebnis ist eine höhere Energiedichte am Ort der Härtung – ohne dass zusätzliche Energie benötigt wird.
Warum das in einer Druckerei nützlich ist
In der Praxis misst man den Erfolg an der Betriebszeit und den Energiekosten. Unsere Quecksilberbogenlampen needen weniger Energie, um dieselbe Härtung zu erzielen – dadurch sinken die Energiekosten, ohne dass die Produktivität beeinträchtigt wird. Das bedeutet konkret weniger kWh – oft etwa 20 Prozent weniger als bei herkömmlichen Lampen und Reflektoren auf derselben Druckmaschine. Man erhält weiterhin eine schnelle Härtung, eine gute Haftung sowie Oberflächentemperaturen, die im zulässigen Bereich liegen. Man muss also keine Überkosten in Kauf nehmen.
Wichtig: Abstimmung der Ausgangsleistung auf die Tintenchemie
Manche Tintenformulierungen sind für bestimmte Wellenlängen optimiert – daher sollte man vor dem Einsatz der Lampen unbedingt die Spektralkompatibilität überprüfen. Zudem ist die Ausrichtung des Reflektors entscheidend – eine falsche Ausrichtung führt dazu, dass die maximale Strahlungsintensität verändert wird, was wiederum zu Problemen wie Löchern oder unvollständiger Härtung führen kann.
Wartungsintervalle
Bei bestimmten Einsatzbedingungen müssen die Lampen häufiger ausgetauscht werden als bei LED-Lampen. Planen Sie die Wartungsarbeiten entsprechend ein.