
Warum Galliumiodid tatsächlich für den Massendruck geeignet ist
Wir haben viel Zeit damit verbracht, 3.000 Druckereien zu besuchen. Wir wollten genau herausfinden, an welcher Stelle die UV-Systeme in der Praxis versagen.
Was wir feststellten, war eine beträchtliche Lücke zwischen dem, was die Spezifikationen versprechen, und dem, was tatsächlich im Betrieb passiert. Standardmercurlamпы eignen sich zwar für einfache Aufgaben, doch sie funktionieren nicht gut, wenn dicke Tinten oder stark pigmentierte Beschichtungen verwendet werden.
Deshalb haben wir uns für Galliumiodid entschieden.
Die wissenschaftlichen Aspekte – vereinfacht ausgedrückt
GaI-Lampen verändern den Ort, an dem das Licht wirkt. Mercurlamпы produzieren hauptsächlich kurzwelliges UV-Licht – das ist in Ordnung. Doch GaI-Lampen erzeugen Licht im Bereich von 380 nm bis 420 nm. Warum ist das wichtig? Weil diese längeren Wellenlängen tief in die Tinte eindringen können.
Kennen Sie dieses ärgerliche Problem, bei dem die Oberfläche trocken erscheint, während die Unterseite noch feucht ist – und dadurch alles ruiniert wird? Das wird mit GaI-Lampen vermieden. Die Tinte trocknet von unten nach oben.
Einfache Integration in bestehende Anlagen
Wir wollten keine Lösungen entwickeln, die eine komplette Erneuerung der Anlage erfordern. Unsere GaI-Lampen sind als Ersatzteile konzipiert – einfach zu verwenden.
Aber es gibt einen Haken: GaI-Lampen werden sehr heiß. Wenn man die Leistung erhöht, um den Druckprozess zu beschleunigen, muss man sicherstellen, dass die Kühllüfter mitkommen. Andernfalls kann das Glas beschädigt werden oder die Lampe wird viel zu früh kaputtgehen.
Wir verwenden außerdem hochreines Quarzglas – dadurch bleibt das Glas auch unter intensiver Strahlung klar. Zudem haben wir die elektrischen Verbindungen verbessert. Die meisten billigen Lampen versagen bei Spannungsspitzen – das haben wir behoben.
Der eigentliche Trade-off
Wenn man UV-härtende Lacke oder dicke Tinten verwendet, sind GaI-Lampen die beste Wahl. Die Trocknungszeiten verkürzen sich, und die Tinte haftet besser am Material.
Nun, seien wir ehrlich bezüglich des Preises: Galliumsalze sind teurer als Quecksilber. Man muss also mehr für die Lampen ausgeben.
Aber bedenken Sie die Alternative: Man muss keine defekten Druckergebnisse wegwerfen. Man muss auch die Transportbänder nicht verlangsamen, um eine ordentliche Trocknung zu erreichen. Wenn man es so betrachtet, ist die „teure“ Lampe eigentlich diejenige, die Geld spart.